{"id":553,"date":"2009-09-10T22:20:04","date_gmt":"2009-09-10T20:20:04","guid":{"rendered":"http:\/\/Kassel-spielt.de\/press\/?p=553"},"modified":"2013-10-31T22:21:13","modified_gmt":"2013-10-31T20:21:13","slug":"dixit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kassel-spielt.de\/press\/dixit\/","title":{"rendered":"Dixit"},"content":{"rendered":"<p>Ein Spiel um poetische Bildsymbolik<br \/>\nund kreative Begriffsgestaltung<\/p>\n<p>Verlag:\u00a0\u00a0 \u00a0Asmodee\u00a0\u00a0 \u00a0seit: Fr\u00fchjahr 2009<br \/>\nF\u00fcr Alter: ab 10<br \/>\nAnzahl Spieler: 3 &#8211; 6<br \/>\nPreis: 28,- \u20ac<br \/>\n<strong>Beschreibung:<\/strong><br \/>\nDas Spiel besteht haupts\u00e4chlich aus 88 Karten mit phantasievollen, tr\u00e4umerischen Bildwelten.<br \/>\nDie gro\u00dfe Schachtel, die eher ein gro\u00dfes Brettspiel erwarten l\u00e4sst, enth\u00e4lt sehr viel Luft, 88 Karten, 6 H\u00e4schen als Punkteanzeiger und f\u00fcr jeden Spieler Pl\u00e4ttchen mit den Zahlen 1 \u2013 6, mit denen im Spielverlauf Entscheidungen markiert werden. Die Einlage im Karton erh\u00e4lt ihre Daseinsberechtigung dadurch, da\u00df auf Ihr die Siegpunktscala abgedruckt ist. Die Regeln sind einfach und leicht verst\u00e4ndlich im Regelheft dargestellt.<br \/>\n<strong>Spielekritik:<\/strong><br \/>\nDa\u00df das Spiel schon den Preis As\u00b4de Or beim Spielefest in Cannes errang und in die Bestenliste der Jury \u201eSpiel des Jahres\u201c2009 aufgenommen wurde, zeigt, da\u00df in dem Spiel mehr steckt als nur ein schlichtes Kartenspiel.<br \/>\nZun\u00e4chst sind die Bildmotive auf den Karten hervorzuheben, die in einheitlichem, sehr vertr\u00e4umten Malstil vieldeutige Situationen beschw\u00f6ren. Eine N\u00e4he zu Tarot \u2013 Karten ist zu ahnen.<br \/>\nDer Spielablauf ist schnell erkl\u00e4rt. Jeder Spieler erh\u00e4lt 5 Karten vom gemischten Stapel auf die Hand und zieht am Ende einer Runde wieder ein Karte nach. Jeder Spieler erh\u00e4lt eine Spielfigur, die er auf den Ausgangspunkt der Wertungsleiste setzt. Reihum \u00fcbernimmt ein Spieler in der Runde die Rolle des \u201eWissenden\u201c. Er w\u00e4hlt eine Karte aus der Hand aus und denkt sich dazu ein Wort, einen Spruch, eine Redewendung, ein Ger\u00e4usch oder ein Lied aus. Dieses tr\u00e4gt er vor und legt seine Karte verdeckt auf den Tisch. Wichtig ist bei der Assoziation zu seinem Bild, da\u00df es nicht eindeutig ist, denn er w\u00fcrde keine Punkte bekommen, wenn alle sein Bild erraten k\u00f6nnten.<br \/>\nDanach w\u00e4hlen die Mitspieler ebenfalls geheim eine ihrer Karten, von denen sie glauben, da\u00df sie der Aussage des Wissenden am n\u00e4chsten kommt, denn auch sie erhalten Siegpunkte, wenn sich jemand f\u00fcr ihre Bildkarte entschieden hat. Liegen alle gew\u00e4hlten Karten verdeckt auf dem Tisch, werden sie gemischt und vom \u201ewissenden\u201c Spieler in einer Reihe ausgelegt. Damit hat jede Karte von rechts nach links ihren Zahlenplatz 1 \u2013 6 (bei 6 Spielern). Nachdem sich die Spieler die Auslage angeschaut haben, entscheiden sie sich geheim f\u00fcr das Bild, von dem sie glauben, da\u00df es das Spiel des \u201eWissenden\u201c ist. Sie legen das entsprechende Zahlenpl\u00e4ttchen verdeckt ab. Nachdem alle Zahlenpl\u00e4ttchen verdeckt auf dem Tisch liegen, dreht der \u201eWissende\u201c sie um und legt sie unter die Bildkarten.<br \/>\nEs erh\u00f6ht die Spannung, wenn die Spieler erstmal begr\u00fcnden, weshalb sie sich f\u00fcr dieses oder gegen jenes Bild entschieden haben.<br \/>\nDanach gibt der Wissende die L\u00f6sung an.<br \/>\nPunktewertung. Der Wissende erh\u00e4lt f\u00fcr jeden Spieler, der sich f\u00fcr sein Bild entschieden hat 3 Punkte. Auch die Spieler, die sich richtig entschieden haben, erhalten jeweils drei Punkte.\u00a0 Haben sich jedoch alle Spieler f\u00fcr das richtige Bild entschieden, erh\u00e4lt der \u201eWissende\u201c keine Punkte, aber jeder Mitspieler 2 Punkte. Au\u00dferdem erh\u00e4lt jeder Spieler, unter dessen Bild ein anderer Spieler irrt\u00fcmlich sein Zahlenpl\u00e4ttchen gelegt hat, ebenfalls einen Punkt pro gelegtem Pl\u00e4ttchen.<br \/>\nDieses Dilemma, m\u00f6glichst viele Spieler unter seinem Bild zu versammeln, aber nicht alle, f\u00fchrt zu am\u00fcsanten Wort- und Spruch- Kreationen, die die Assoziationsf\u00e4higkeit der Mitspieler auf eine harte Probe stellt.<br \/>\nAuch ein starkes Zufallselement spielt eine Rolle, denn trotz guter Beschreibung kann es immer wieder passieren, da\u00df ein anderer Spieler eine noch passendere Karte ausspielen konnte, so da\u00df der Wissende leer ausgeht.<br \/>\n<strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nEin sehr sch\u00f6nes kommunikatives Gruppenspiel, da\u00df auch mit noch mehr Spielern spielbar ist, wenn nicht die Beschr\u00e4nkung des Spielmaterials w\u00e4re.<br \/>\nF\u00fcr diejenigen, die Freude an kommunikativen Spielen haben, noch eine Liste mit weiteren Spielen dieser Art:<br \/>\n\u201eFlash\u201c (Ravensburg), \u201eWie ich die Welt sehe\u201c, \u201eein solches Ding\u201c, \u201eanno domini\u201c (Fata Morgana), \u201eKaleidos\u201c (EG-Spiele); \u201esags mit Symbolen\u201c (Amigo); \u201eTabu\u201c (Parker)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Martin Ebel, Rezension\u00a0 vom\u00a0 10.09.2009<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Spiel um poetische Bildsymbolik und kreative Begriffsgestaltung Verlag:\u00a0\u00a0 \u00a0Asmodee\u00a0\u00a0 \u00a0seit: Fr\u00fchjahr 2009 F\u00fcr Alter: ab 10 Anzahl Spieler: 3 &#8211; 6 Preis: 28,- \u20ac Beschreibung: Das Spiel besteht haupts\u00e4chlich aus 88 Karten mit phantasievollen, tr\u00e4umerischen Bildwelten. 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