{"id":557,"date":"2012-10-31T22:26:13","date_gmt":"2012-10-31T20:26:13","guid":{"rendered":"http:\/\/Kassel-spielt.de\/press\/?p=557"},"modified":"2013-10-31T22:26:25","modified_gmt":"2013-10-31T20:26:25","slug":"zu-viele-koeche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kassel-spielt.de\/press\/zu-viele-koeche\/","title":{"rendered":"Zu viele K\u00f6che"},"content":{"rendered":"<p>ein Karten-(Stich-)Spiel<br \/>\nSpieleranzahl: 2-4<br \/>\nSpieldauer: etwa 20 Minuten<br \/>\nPreis: ca. 8 Euro<\/p>\n<p><strong>Beschreibung:<\/strong><br \/>\n<strong>Spielziel:<\/strong><br \/>\nAlle Spieler \u201ekochen\u201c in selbem Topf. Jeder Spieler versucht, m\u00f6glichst viele Punkte in Form von \u201eStammg\u00e4sten\u201c zu bekommen.<\/p>\n<p><strong>Spielverlauf:<\/strong><br \/>\nDie Karten haben verschiedene Farben, diese repr\u00e4sentieren verschiedene Zutaten (blau=Fisch, gr\u00fcn=Gem\u00fcse, braun=H\u00fchnchen und rot=Peperoni). Die Werte gehen von 0 bis 5 (bei rot von 1-5), au\u00dferdem gibt es au\u00dfer bei rot eine 10 und eine \u00dcberkoch-Karte. Diese Zutaten-Karten werden gemischt und jeweils 13 an jeden Spieler verteilt. Au\u00dferdem erh\u00e4lt jeder Spieler Stammg\u00e4ste (=Punkte) als \u201eStartkapital\u201c.<\/p>\n<p>Jeder Spieler hat zu Beginn dieselben f\u00fcnf Men\u00fc-(Bestell)-Karten. Anhand seiner Karten w\u00e4hlt jeder verdeckt eine Men\u00fc-Karte aus: entweder Fischsuppe, Gem\u00fcsesuppe, H\u00fchnersuppe oder eine der beiden \u201eSpezial-Suppen\u201c Chili oder Fast-Food. Dann decken alle gleichzeitig ihre Men\u00fc-Karte auf und das eigentliche Stich-Spiel beginnt.<\/p>\n<p>Je nach gew\u00e4hltem Men\u00fc, verfolgt der Spieler nun ein bestimmtes Spiel-Ziel: beim \u201enormalen\u201c Suppen-Men\u00fc (Fisch, Gem\u00fcse oder Huhn) gilt es, Stiche mit m\u00f6glichst vielen Karten der entsprechenden Farbe einzusammeln, Peperonis z\u00e4hlen dabei Minus. Beim Chili-Men\u00fc z\u00e4hlen die Peperoni-Karten plus, die \u201e0\u201c der anderen Farben Minus (0=Br\u00fchw\u00fcrfel = macht Geschmack zunichte). Beim Fast-Food-Men\u00fc muss der Spieler\u00a0 m\u00f6glichst wenig Karten sammeln.<\/p>\n<p>Das Spiel selbst ist einfach: jemand beginnt mit einer Farbe, es muss bedient werden, die Zahlen-Werte werden addiert. Ab einem Wert von 10 ist die \u201eSuppe fertig\u201c, das hei\u00dft der Spieler erh\u00e4lt den Stich. Die \u00dcberkoch-Karte setzt den Wert der Suppe wieder auf 0.<br \/>\nKann man nicht bedienen, wirft man eine andere Farbe ab. Sobald auf diese Art eine Peperoni im Topf landet, ist die Bedienpflicht aufgehoben, nun kann von jedem Spieler jede Farbe geworfen werden.<\/p>\n<p><strong>Spielende und Wertung:<\/strong><br \/>\nWenn eine Spieler seine letzte Karte spielt, k\u00fcndigt er dies an (\u201eletzte Karte\u201c). Die Runde endet, sobald dieser Spieler wieder dran ist und eine Karte legen m\u00fcsste.<br \/>\nDann wird entsprechend der gew\u00e4hlten Men\u00fcs gewertet: bei Fisch, Gem\u00fcse- oder H\u00fchnersuppe z\u00e4hlt der Spieler seine Karten entsprechender Farbe als Pluspunkte zusammen und zieht die Anzahl der Peperonikarten ab. Beim Chili-Men\u00fc z\u00e4hlen die roten Peperoni-Karten als Pluspunkt und die Karten mit dem Wert \u201e0\u201c als Minuspunkt.<br \/>\nBeim Fast-Food-Men\u00fc erh\u00e4lt der Spieler 5 Punkte und muss f\u00fcr jede seiner gesammelten Karten einen Punkt abgeben.<br \/>\nDie Punkte werde in Form von \u201eStammkunden-Karten\u201c verteilt.<\/p>\n<p>Danach beginnt eine neue Runde, die Zutaten werden gemischt und verteilt, wieder w\u00e4hlt jeder Spieler eine Men\u00fc-Karte verdeckt aus. Das Spiel endet nach 5 Runden, also wenn jeder Spieler jedes Men\u00fc einmal gekocht hat. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Stammkunden, also Punkten.<\/p>\n<p><strong>Bewertung und Tipps:<\/strong><br \/>\nThema und Grafik des Spiels sind etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, auf den braunen H\u00fchner-Karten erkennt man eher Kartoffeln als H\u00fchnchen-Teile. Das Thema wirkt etwas aufgesetzt, der Spielmechanismus passt nur einigerma\u00dfen dazu.<\/p>\n<p>Die Spielanleitung ist kurz und verst\u00e4ndlich. Die Erl\u00e4uterungen, warum die Regel so ist (Beispiel: befindet sich erstmal Peperoni im Topf, ist der Geschmack dahin und es nun ist egal, was man in die Suppe hineinwirft) wirken jedoch eher wie eine Begr\u00fcndung oder gar Rechtfertigung, warum ausgerechnet ein Koch-Thema f\u00fcr dieses Stich-Spiel gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p>Die Spielidee selbst ist recht gut: jeder Spieler verfolgt ein anderes Ziel und muss somit immer \u00fcberlegen, ob und wie er den anderen Minuspunkte zuschustert oder selbst den Stich mitnimmt.<\/p>\n<p>Das ganze h\u00e4ngt aber stark von den eigenen Karten ab. Zu Beginn des Spiels kann man noch das Men\u00fc passend zu den Hand-Karten w\u00e4hlen. Gegen Ende muss man einfach zwischen dem kleineren \u00dcbel w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Bei aller \u00dcberlegung und Taktik bleibt das Spiel somit auch f\u00fcr erfahrene Stichspiele-Spieler ein nettes, kleines Spiel f\u00fcr zwischendurch.<\/p>\n<p>Gerne w\u00fcrde man dem Mitspieler \u00f6fter Minuspunkte reinwerfen, aber die M\u00f6glichkeiten sind begrenzt.<\/p>\n<p>Pech, wenn auch noch der Spieler, der neben einem sitzt, dieselbe Suppe kochen will. Dann wird es schwer, \u00fcberhaupt den Stich zu bekommen, die beiden Spieler sind benachteiligt.<br \/>\nDies l\u00e4sst sich durch die In der Spielregel vorgeschlagenen Variante \u00e4ndern: die Men\u00fc-Karten werden offen und nacheinander ausgew\u00e4hlt, wobei man nicht das Men\u00fc des Vorg\u00e4ngers w\u00e4hlen darf.<\/p>\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit: die Men\u00fckarten bis zur Wertung geheimhalten. Dann kann man nur spekulieren, was der andere sammelt und bluffen, indem man zun\u00e4chst z.B. braune Karten an sich nimmt, aber letztendlich doch gr\u00fcn sammelt.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassende Bewertung:<\/strong><br \/>\nDas Thema des Spiels ist nicht ganz passend gew\u00e4hlt zum Spielmechanismus, die Grafik teilweise etwas irritierend. Die Aufbewahrung des Spiels in einer Metalldose hebt den Gesamteindruck.<br \/>\nDas Spiel selbst macht Spa\u00df und bietet auch Variationsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Ein nettes, kleines Spiel f\u00fcr zwischendurch.<\/p>\n<p>Rezension von: Anja<\/p>\n<p>Vielen Dank an den Verlag Pegasus Spiele f\u00fcr das freundliche Zur-Verf\u00fcgung-Stellen des Rezensions-Exemplars.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ein Karten-(Stich-)Spiel Spieleranzahl: 2-4 Spieldauer: etwa 20 Minuten Preis: ca. 8 Euro Beschreibung: Spielziel: Alle Spieler \u201ekochen\u201c in selbem Topf. 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