{"id":567,"date":"2011-10-31T22:37:26","date_gmt":"2011-10-31T20:37:26","guid":{"rendered":"http:\/\/Kassel-spielt.de\/press\/?p=567"},"modified":"2013-10-31T22:37:37","modified_gmt":"2013-10-31T20:37:37","slug":"zug-um-zug-das-kartenspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kassel-spielt.de\/press\/zug-um-zug-das-kartenspiel\/","title":{"rendered":"Zug um Zug &#8211; Das Kartenspiel"},"content":{"rendered":"<p>Verlag:<br \/>\nDays of Wonder<br \/>\nAutor:<br \/>\nAllan R. Moon<br \/>\nSpieler:<br \/>\n2-4<br \/>\nSpielzeit:<br \/>\nca. 60 Minuten<\/p>\n<p>Wer das Brettspiel \u201eZug um Zug\u201c \u2013 Spiel des Jahres 2004 \u2013 kennt, sollte trotzdem weiterlesen, denn bei dem bei der N\u00fcrnberger Messe 2008 vorgestelltem Kartenspiel haben sich einige Regeln ge\u00e4ndert, da es kein Spielbrett mehr gibt.Es ist ein kleines, handliches Kartenspiel daraus geworden, das man gut auf Reisen oder zu Besuch mitnehmen kann.<br \/>\nEhe ich es bewerte, hier eine kurze Spielbeschreibung:<br \/>\nEs gibt drei verschiedene Kartentypen:<\/p>\n<ul>\n<li>96 Karten mit 8 Waggontypen mit jeweils einem anderen Farb \u2013 Hintergrund und Symbol. Au\u00dferdem gibt es reichlich Jokerkarten, als Lokomotiven dargestellt.&lt;!&#8211;[endif]&#8211;&gt;<\/li>\n<li>46 Zielkarten, deren Erf\u00fcllung am Ende Siegpunkte bringen, wozu der Spieler Waggons in einer bestimmten Zusammensetzung auf die Reise geschickt haben muss&lt;!&#8211;[endif]&#8211;&gt;<\/li>\n<li>6 Bonuskarten \u201eHauptst\u00e4dte, die zum Schlu\u00df an den gehen, der die meisten Zielkarten mit der jeweiligen Hauptstadt erf\u00fcllt hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Spielvorbereitung:<br \/>\nJeder Spieler erh\u00e4lt 7 Waggonkarten, wobei mind. eine Jokerkarte dabei sein muss. Au\u00dferdem erh\u00e4lt er 6 Auftragskarten, von denen er auch welche zur\u00fccklegen darf. Als Anf\u00e4nger sollte man erstmal alle Karten behalten.<br \/>\nSpielverlauf:<br \/>\nPhase I: Von jeder Kartenfarbe der Waggons, die man in einer vorigen Runde offen vor sich ausgelegt hat, wird je 1 Karte auf einen eigenen \u201eReise\u201c \u2013 Stapel verdeckt abgelegt. Dieser Stapel darf w\u00e4hrend des Spiels nicht mehr angesehen werden. Mit diesem Stapel wird am Schluss bewiesen, da\u00df die eigenen Zielkarten erf\u00fcllt wurden.<br \/>\nPhase II: Der Spieler hat in dieser Phase 3 M\u00f6glichkeiten zur Auswahl:<br \/>\na)\u00a0\u00a0\u00a0 Er legt drei Waggon &#8211; Karten in drei Farben offen vor sich aus.<br \/>\nDiese Auslage hei\u00dft \u201eVerschiebebahnhof\u201c.<br \/>\nOder er legt mindestens 2 einer Farbe aus. Hier k\u00f6nnen auch Joker<br \/>\nangelegt werden.<br \/>\nb)\u00a0\u00a0\u00a0 Der Spieler zieht vom Nachziehstapel oder von 5 offen<br \/>\nausliegenden Waggonkarten 2 Karten und nimmt sie auf die Hand.<br \/>\nNimmt er einen offen ausliegenden Joker, darf er keine 2. Karte<br \/>\nnehmen.<br \/>\nc)\u00a0\u00a0\u00a0 Der Spieler zieht 4 auftragskarten nach und w\u00e4hlt sich bis zu vier<br \/>\nneue Ziel &#8211; Karten aus.<br \/>\nSo verl\u00e4uft das Spiel runde f\u00fcr Runde, bis der Nachziehstapel verbraucht ist.<br \/>\nJetzt werden die Auftr\u00e4ge aufgedeckt und mit dem pers\u00f6nlichen \u201eReise\u201ckartenstapel verglichen. Nicht erf\u00fcllte Auftragskarten z\u00e4hlen Minus \u2013 Punkte.<br \/>\nNun w\u00e4re dieses Spiel ein \u201enebeneinander-her-spielen\u201c, wenn es nicht noch eine interaktive \u201e\u00c4rger\u201c-Regel g\u00e4be:<br \/>\nWurde eine Waggonfarbe offen auf dem Tisch in den \u201eVerschiebebahnhof\u201c gelegt, darf kein anderer Spieler diese Waggonfarbe auch auslegen.<br \/>\nEs sei denn, er legt in einer Farbe mehr Karten gleichzeitig aus. Dann wird die entsprechende Farbreihe des anderen Spielers aus dem Spiel genommen.<br \/>\nDiese kleine, wenn auch selten spielentscheidene, Gemeinheit gibt dem Spiel W\u00fcrze.<br \/>\nWesentlicher als Kartengl\u00fcck ist die Merkf\u00e4higkeit, wieviel und welche Waggon \u2013 Karten man schon auf \u201eReise\u201c in den eigenen Stapel geschickt hat.<br \/>\n<strong>Bewertung:<\/strong><br \/>\nDieses Kartenspiel ist leicht zu lernen (nie vergessen, im Eifer des Spiels \u201ePhase I durchzuf\u00fchren). Jeder Spieler entwickelt meist ein eigenes System, wie er sich am besten merkt, welche Auftr\u00e4ge er schon erf\u00fcllt hat und ob er sich noch leisten kann, weitere Zielkarten aufzunehmen. So gehen 40 Minuten spannend dahin.<br \/>\nSehr gut ist das Spiel zu Zweit oder zu Dritt zu spielen. Zu viert dauert es etwas l\u00e4nger, weil dann der Stapel 2 X durchgespielt wird. Allerdings gibt es eine Zwischenwertung, so da\u00df man einen \u00dcberblick erh\u00e4lt, welche Auftr\u00e4ge noch zu erf\u00fcllen sind.<\/p>\n<p>Martin Ebel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag: Days of Wonder Autor: Allan R. 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