Einladung zur „RegVor 2015“ am 1. März

Hallo liebe Spielefreunde,

 

der Verein Kassel-Spielt e.V. lädt herzlich zur Regionalen Vorausscheidung der Deutschen Brettspielmeisterschaft ein!
Wo? Gespielt wird in den Räumen vom Stadtteiltreff Mombach d. DRK – in der Holländische Str. 74 – 34127 Kassel.
Wann? Dieses Jahr nicht wie gewohnt am letzten Sonntag im Februar, sondern am ersten im März – also den 1.3.2015. Los geht’s um 10:00 Uhr.

 

Der Antritt eines Teams (vier Spielern plus ggf. Ersatzspiel), kostet 20,- EUR (pro Person 5,- EUR) und enthält ein Buffet (Essen, Getränke, Kaffee und Kuchen) soviel man mag. Die Gewinner qualifizieren sich direkt für die Deutsche Meisterschaft und außerdem gibt es wieder Sachpreise (SPIELE!!!) zu gewinnen. Dazu werden wieder Preise an die stärksten drei Teams sowie Einzelspieler vergeben. Außerdem werden auch dieses Jahr wieder zwei Überraschungspreise vergeben.

 

Gespielt werden

  • Zug um Zug -Europa (Familienspiel)
  • 7 Wonders (Kartenspiel)
  • Russian Railroads (Strategie-Spiel)
  • Las Vegas (Würfelspiel)

 

Mit großer Freude fiebern wir wie letzte Jahr der 10 Mannschaftsgrenze entgegen, da wir dann erstmalig die besten zwei der in Kassel angetretenden Teams zur Meisterschaft schicken können (sonst fährt nur das beste Team zur DM).
Also wer bisher es nur vergessen hat der sollte sich jetzt noch schnell kümmern und anmelden.

 

Wem jetzt noch der eine oder andere Mitspieler fehlen sollte, der darf sich auf meine Hilfe verlassen. Ich koordiniere gerne für euch alle interessierten Mitspieler, damit wir auch jedem die Möglichkeit geben, dieses Jahr (wieder) dabei zu sein. Deshalb meldet euch doch einfach wenn ihr für euer Team ein oder zwei Spieler sucht bzw. wenn ihr schon ein bis zwei Spieler seit und ein Team bilden wollt.

 

Und leitet diesen Artikel  gerne an andere Spiele-Interessierte weiter 🙂

 

Bis dahin verspielte Grüße
Timur Taner

 

 

>> Hier << der Link zum Anmelden der Mannschaft – dort steht zwar aktuell noch „Kassel spilet“ und Timur Tanner, ist aber trotzdem richtig 😉

Merlinos‘ Tagebuch (11) – Vorfreude auf Geschenketage

 

 

Da Merlinos, wie ersichtlich, nicht gerne „offizielle“ Berichte schreibt, sondern lieber (und bescheiden) „Notizen aus der zweiten Reihe“ (unmaßgeblich und höchst subjektiv), wartete ich eine Weile auf offizielles Verlauten vom wiederum höchst erfolgreichen Familien-Spieletag von „Kassel spielt“ im Kasseler Rathaus.

 

„7 wonders“-Sieger und -Besiegte haben wir vernommen. Herzlichen Glückwunsch, Brigitte! Ich denke, wir von „Kassel spielt“ brauchen keine Frauenquote. Vorhergehende Turniere haben dies auch gezeigt. Dann wage ich mich schon mal an meine private „Ansicht“.

 

Ja, Ansicht, auch Merlinos war persönlich da, obwohl er (wem geht das nicht so) an Wochenenden überwiegend andere „private Verpflichtungen“ hat(:-). Und aus dem geplanten kurzen Verweilen wurde, wie soll das auch anders sein, ein ganzer vergnüglicher Nachmittag, bis zum (viel zu frühen) „Ach-schon-Ende?“-Schluss.

 

Vielen anderen erging es, wie Frau und man sah, ebenso. Gibt es ein überzeugenderes Lob für all‘ die fleißigen Organisatoren, Helfer, Kuchen-Bäcker und -Servierer, Erklär-Bären und -Bärinnen für Erwachsene, Kinderspiel-Betreuer/innen, und … Ich denke nein.

 

Dass (der, ich gesteh’s, manchmal zögerliche) Merlinos auch leibhaftig am Spielgeschehen teilgenommen hat, wird hier für Ungläubige durch aktuelle Aufnahmen dokumentiert. Die Spielpartner/innen waren – auch das, wie sollte es anders sein – überwiegend Frauen.

 

So waren Jung, Mittel und Alt, Kinder und ganze Familien in raumfüllender Zahl allzeit spielbereit, und es hat Spaß gemacht. Und vielleicht, wer weiß, wurde so manche neue Schenk-Idee für den Nikolaus und den Weihnachtsmann mitgenommen …

 

Das wünscht jedenfalls euch allen, die ihr da wart,

 

Merlinos

 

merlinos@gmx.net

Ergebnis Dominion-Turnier 2014

Am Samstag dem 8.11.2014 fanden sich 16 tapfere Spieler in den Vereinsräumen ein, um sich im Dominion zu messen.
Mit Spiel, Spaß und Kuchen plazierten sich dann als erste Christian, Inga und Marina. Christian wird dann im März bei der Meisterschaft um den Titel kämpfen. Wir drücken ihm die Daumen.

Spieger Dominion Turnier 2014

Was wird hier gespielt – Oktober 2014

Wenn im Oktober die Blätter von den Bäumen wirbeln ist das eine gute Gelegenheit zu spielen…
Hier wieder unser Überblick, was im Oktober im Verein gespielt wurde.

Was wurde gespielt 2014 Oktober

 

Die Top-15  im Oktober 2014:

  1. Hanabi (Abacus) 14x
  2. Qwixx Kartenspiel (NSV) 10x
  3. Qwixx Würfelspiel (NSV) 7x
  4. Siedler von Catan Städte+Ritter (Kosmos) 6x
  5. Löwenherz II (Kosmos) 5x
  6. 7 Steps (Kosmos) 4x
    Dominion (Rio Grande) 4x
    Las Vegas (Ravensburger) 4x
  7. Dice town (Matagot) 3x
    Kingdom Builder (Queen Games) 3x
  8. Lancaster (Queen Games) 3x
    Machi Koro (Kosmos) 3x
    Russian Railroads (Hans im Glück) 3x
    Siedler von Catan Basisspiel (Kosmos) 3x
    Vikings (Z-Man) 3x

Merlinos‘ Tagebuch (10) – Von Backgammon, Flow und Flattern – ein Stimmungsbericht

Backgammon

 

Nirgendwo in der westlichen Welt wurde schon so früh und so intensiv Backgammon gespielt wie in England. Laut mündlichen Überlieferungen (war damals so üblich) erließ Richard Löwenherz (ihr wisst, der Namensgeber von dem anderen schönen Brettspiel) ob der Spielleidenschaft seiner Soldaten eine Verordnung, dass niemand, der von geringerem Stand als ein Ritter war, um Geld würfeln dürfe … (soweit Wikipedia).

 

Die Regeln des modernen Backgammon stammen vom Card and Backgammon Committee des New Yorker Racquet and Tennis Club aus dem Jahre 1931 und wurden lediglich im Jahre 1970 geringfügig modifiziert. Neben Schach also ein weiteres Spiel das die Zeiten überdauert.

Die Abbildung zeigt die Grundstellung. Zwei Spieler spielen gegeneinander, Brett rauf und Brett runter. Sind alle eigenen Steine im letzten Viertel versammelt, dürfen sie heraus gewürfelt werden.

 

Mehr Regeln gibt´s an dieser Stelle nicht. Die gängige Antwort auf diesbezügliche Nachfragen ist: „… habe ich irgendwann mal vor Jahren“ gespielt. Ich übrigens auch.

 

Gescheite Erfindung

 

Gegen Langeweile bei eigentlich längst entschiedenen Partien gibt´s den Doppler-Würfel (der eigentlich kein Würfel ist). Wenn nicht bekannt ist kein Vergehen, den kennen vermutlich viele Backgammon-Gelegenheitsspieler nicht.

 

Also, nun mal der Reihe nach:

 

’ne Weile bin ich schon bei „Kassel spielt“ und ich habe noch nie jemand Backgammon spielen sehen. Also habe ich meines mal mitgebracht und zwei netten Damen zum Spielen angeboten.

 

Fazit: es hat ihnen tatsächlich gefallen, wenn sie denn (unabhängig von einander) übereinstimmend sagten: „Bring es nächstes Mal wieder mit!“ (einmal am Freitag, einmal am Samstag).

 

Wie nennt sich sowas? „Förderung der Arten-Vielfalt.“ Nein. Pardon. Natürlich “ … Spiele-Vielfalt.“ Sollte ein kleiner Scherz sein; sollte ja auch lustig sein nicht nur „strategisch“. Hin und wieder jedenfalls.

 

Wie stets im Angebot:

Jedem das Seine und für alle die Turniere

 

Es kam wie es letzthin kommen musste. Bei den „lustigen“ Spielen watschelte Merlinos‘ Ente unverzagt öfters mal hinterdrein. Bei den „strategischen“ Herausforderungen, gepaart mit Würfelglück, war schon eher mal Xochipilli (der Gott des Genießens und der schönen Künste) auf Merlinos‘ Seite.

 

Aber bei den Schabernack-Spielen (oder haben wir sie erst dazu gemacht?) haben wir alle herzhaft und zeit- und raumfüllend gelacht. Ort des Vergnügens: kürzlich am Samstag, mit etlichen Frauen und Männern zur Stelle – bei „Kassel spielt“. Außerdem war doch tatsächlich auch Dominion an der Reihe, all die weil ja in Kürze (am 8. November) Turnier ist. Und Quixx in beiden Fassungen (Würfel und Karten) als Ab- und Nachsacker (:-) – (nach dem Turnier) haben wir auch gespielt.

 

Übrigens: was ist „Flow“ ? (kann man/frau auf Google nachlesen).

 

Merlinos‘ Kurzfassung: du denkst, du gehst heute um 1/2 10 Uhr (abends) nach Hause, und als du auf die Uhr guckst ist es 1/2 2 Uhr (morgens).

 

Uff!

 

Merlinos

 

merlinos@gmx.net

 

 

Merlinos‘ Tagebuch (9) – „Qwixx“ war nicht sein letztes Wort …

 

„qwixx … “ – nein, das ist nicht das Geräusch, wenn man in Gummistiefeln, natürlich versehentlich, auf einen glitschig-nassen Laubfrosch tritt. Qwixx ist Flow für viele und dann auch wieder für andere – „nicht so ihr Ding“.

 

Qwixx ist bekanntlich ein Würfelspiel und neuerdings ein Kartenspiel. Der Laubfrosch ist der Hinlenker, um Aufmerksamkeit für das Nachfolgende zu wecken wie das „Amuse Gueule“ Appetit auf das Hauptgericht für den Feinschmecker.

 

Kürzlich hatten wir im Verein ein solches Turnier, worüber augenfällig und gefällig berichtet wurde. Die erste Spielrunde begann für mich mit einem glatten 4. Platz unter Vieren. „Hoppla!“ In der nächsten Runde fiel mir der 1. Platz zu. Beruhigt. „Aha, es nivelliert sich.“

 

Schlussendlich waren meine erheblichen strategischen Bedenken, als ehrenvoller Letzter aufgelistet zu werden, völlig unbegründet – einmal nach dem tatsächlichen Spielverlauf, der darauf schließen ließ, dass die Götter (oder wer immer) ihre Gunst auch schon mal anders verteilen, und dann eh‘ schon durch den Wegfall der bisher üblichen Ganzheitstabelle.

 

Abstraktion, Kombination, Perfektion 

 

Zu Qwixx selbst ist zu sagen, dass die Karten-Version mehr strategische Möglichkeiten einräumt und auch erforderlich macht und, vor allem wenn man es im Anschluss an das Würfelspiel spielt, auch ein wenig planerisches Umdenken. Also nicht alles dem Zufall überlassen, und fast ein bisschen genial.

 

Apropos genial; so heißt ja tatsächlich ein anderes bekanntes Spiel, das in Kürze auch auf dem Spielplan steht. Mir wurden zwar taktische Überlegungen kund getan, aber ob sie wirklich einen Vorteil bringen hat sich mir noch nicht erschlossen. Kommt vielleicht bei der Turnierteilnahme. Dann wird wohl jeder für sich entscheiden, ob das Spiel mit dem anspruchsvollen Namen wirklich so genial ist, oder einfach bunt.

 

„Komm lieber Spielefan, spiel mit mir …“ 

 

Und weiterhin gilt es „Dominion“ wieder einmal hervorzuholen und auch „7 wonders“ stehen über kurz oder lang auf dem Spielplan. Dann gibt es ja noch Merlinos‘ privaten Spielplan, sprich: ganz einfach das Faible, eingängige, durchaus anspruchsvolle Spiele neu auszugraben und zum Mitmachen aufzufordern. Erst wurde mit Pokern eine kleine Gemeinde aktiviert, dann mit „Löwenherz I“ und „Löwenherz II“, was auch einige Vielspieler gar nicht so unrecht fanden, neuerdings schon öfter mal „Siedler“ und auch „Städte und Ritter“.

 

Groß-Catan (mit individueller Varianten-Auswahl) und Groß-Löwenherz (ein eigenes Konstrukt) stehen demnächst auf dem Plan. Mal sehen, was die Phantasie sonst noch so hergibt.

 

Wie heißt es doch so schön: „suum cuique“ (Jedem das Seine).

Und die angebotenen Turniere für Alle !!

 

In diesem Sinne,

 

Merlinos

 

merlinos@gmx.net

 

 

Merlinos‘ Tagebuch (8) – Löwenherz II – Der König kehrt zurück

„Der König ist tot – es lebe der König!“
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In dieser Tradition lebt Monarchie, wurde es uns gefühlvoll vorgeführt in dem Film-Klassiker: „Anna und der König von Siam“ und … war es ein Erfolgsrezept für Autor und Verlag des Brettspiels „Löwenherz“, es in einer geänderten Form neu aufleben zu lassen.

 

 

Eben noch mussten wir das plötzliche Ableben des Königs zur Kenntnis nehmen (Löwenherz I), schon erleben wir seine glückliche Renaissance in Löwenherz II, derweil er allerdings nie wirklich zu greifen ist, sondern bereits erneut auf irgendwelchen Kreuzzügen weilt.
Wieder ist die Situation: der König ist aus dem Haus und die Herren Landesfürsten sehen ihre Tätigkeit für das Gemeinwohl darin, ihre höchst persönlichen Einflusssphären, sprich Besitztümer, zu vergrößern.

 

 

Der Wohlstand im Land hat sich gemehrt; inzwischen werden Kupfer-, Silber-, Gold- und gar Edelstein-Minen betrieben. Wer Gebiete mit Minen beherrscht hat damit locker Einnahmen in jeder Runde, sobald er an der Reihe ist. Die Gebiete selbst werden einfacher und vielleicht auch logischer abgerechnet.

 

 

Überhaupt die Einnahmen: Diese entstehen hauptsächlich – anders als bei der 1. Ausgabe – durch Feilbieten eigener Aktionskarten auf dem Marktplatz, mit dem ständigen Abwägen, den Mitstreitern Karten zu deren Vorteil in die Hand zu liefern oder doch lieber zu behalten.
Daraus resultiert, dass auch die eigenen Entscheidungsmöglichkeiten für Aktionen durch jeweils 3 Handkarten und die Angebote auf dem freien Markt vielfältiger geworden sind. Dafür entfallen die – unterhaltsamen, wenn auch spielverzögernden – Versteigerungen und die meisten Politikkarten.

 

 

Es gibt Neuerungen und Streichungen in den einzelnen Spielpositionen, Zugänge und Weglassen, was dem einen besser und dem anderen bedauernswert erscheinen mag. Insofern halten sich Löwenherz I und II weitgehend die Waage – zwei deutlich unterschiedliche Spiele mit einer gemeinsamen Kern-Idee und Struktur. Aber sehe jeder selbst …

 

 

Vorstehendes soll eine Anregung sein, sich mit diesen beiden als edel zu bezeichnenden Spielen, Löwenherz I und II, selber zu befassen. Getan haben dies bereits in kurzer Zeit, neben den Pionieren der „Wiederentdeckung“, Martin, Reiner und Christian, inzwischen auch Karin, Gundi, Tatjana, Johannes, Daniel, Lars, Michael, und Dieter.

 

 

Dann wären vergleichsweise die Ansichten interessant, was gefällt mehr oder weniger an L I und L II. Vielleicht melden sich ja noch einige Spielfreundinnen und -freunde mehr, die den Dingen gern auf den Grund gehen. Wäre schön …

 

 

Merlinos

 

 

Feedback: merlinos@gmx.net
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