Toledo

Verlag:
Kosmos
Autor:
Martin Wallace
Spieler:
2 bis 4
Spielzeit:
45 bis 60 Minuten
Kurzbeschreibung: Um die Wette Schwerter schmieden im mittelalterlichen Toledo. Nur wer so schnell wie möglich in den Alcazar gelangt, um seine Schwerter zu präsentieren, kann gewinnen.

Spielablauf: Im Prinzip besteht das Spiel aus zwei Phasen. in der ersten Phase legen die Spieler ihre Geschäfte aus. Dort können später Edelsteine, Metall, Fechtkünste oder eben die kostbaren Schwerter erworben werden. Landet man später auf dem Feld eines anderen Spielers, muss man für die jeweiligen Dienste bezahlen, auf dem eigenen Feld kostet es nichts.
In der zweiten Phase beginnt das eigentliche Spiel. Die Spieler müssen zunächst Edelsteine und Metall sammeln, um später Schwerter schmieden zu können. Vorwärtskommen kann man dabei mit Hilfe von Geldkarten. Diese reichen von 1 bis 6, mehrere Schritte hintereinander kann man jedoch nur machen, wenn man gleiche Karten hat.
Abhilfe schafft ein Bewegungsplättchen, welches man beim Fechtmeister erwerben kann. dadurch kann man einmal in seinem Zug eine andere Geldkarte spielen. Allerdings hat dieses Plättchen seinen Preis – es kostet am Ende zwei Punkte.
Das Spiel endet, wenn ein Spieler drei Figuren im Alcazar hat. Dabei ist es egal, ob er 3 Schwerter mitgebracht hat, oder zwei Figuren mit leeren Händen zum Regenten schickt. Auch durch Schnelligkeit kann man so die Mitspieler ausstechen und im Aufbau hemmen. Denn am Ende zählen nur die Punkte, die auch im Alcazar angekommen sind.

Fazit: Toldeo ist ein kurzweiliges Spiel, schnell zu erlernen und auch für Familien mit Kindern gut geeignet. Es ist jedoch nur ein Aufbauspiel, wenn die Mitspieler es erlauben. Zudem kommt durch die Geldkarten und das Auslegen am Anfang ein großer Glücksaspekt hinzu.