Ergebnis Shuffle-Turnier

Am Sonntag, den 28.08. haben wir das erste Shuffle-Turnier veranstaltet.

Gespielt wurden insgesamt neun verschiedene Spiele. In insgesamt drei Runden konnte man wählen, an welchen der drei Tische man Platz nimmt. Man konnte somit nicht nur bestimmen, welches Spiel man spielt, sondern hatte auch Einfluss auf die Startposition und auf die Mitspieler. Startspieler bei ‚Orléans‘? Oder lieber ‚Caverna‘ mit Alexander und Katharina am Tisch?

13 Leute nahmen teil und lieferten sich ein Wettrennen um die meisten Siegpunkte und um den Wunschplatz am Tisch. Am Ende gewann Annette mit recht deutlichem Abstand das Turnier. Herzlichen Glückwunsch! 🙂

Fast alle Teilnehmer wären auch bei einem zweiten Shuffle-Turnier dabei, welches es mit Sicherheit geben wird. Infos dazu folgen.

 

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gespielt wurden: Orléans, Caverna, Die Burgen von Burgund, Village, Auf den Spuren von Marco Polo, Sankt Petersburg, Hansa Teutonica, Russian Railroads, Stone Age.

Unser Sommerfest naht!

Hallo liebe Leute!

Alle Mitglieder und Gäste die im E-Mail-Verteiler sind, haben per Mail den Link für das Sommerfest am Samstag den 09.07.2016 erhalten. Bitte tragt euch ein ob ihr kommt oder nicht! Wir hoffen natürlich das alle kommen! 🙂

Spiel: Soziales Medium, Bildungs- und Kulturgut

Vortrag zum 10 – jährigem Bestehen des gemeinnützigen Vereins Kassel spielt e.V

Drei Behauptungen beinhaltet dieser Titel, die ich gerne belegen möchte, um Vorurteile über den „Zeitvertreib Spiel“ zu beseitigen und damit auch den möglicherweise vorhanden Zweifel an der Sinnhaftigkeit unseres Vereinszwecks.

Sprüche wie eine empörte Entgegnung „Ich spiele nicht; ich habe Wichtigeres zu tun“ oder „Spielen ist Kinderkram“ oder das mittelalterliche „Der Teufel kann fangen der Seelen viel mit Karten- und mit Würfelspiel“ sollen hier für diese Vorurteile stehen.

Spiel als soziales Medium:

10 Jahre Kassel spielt bedeutet Engagement und viel ehrenamtliche Zusammenarbeit, um die vielen formalen Aufgaben zu erfüllen, die ein gemeinnütziger eingetragener Verein leisten muss.
10 Jahre Kassel spielt bedeutet aber auch, inhaltlich die Ziele und Aufgaben des Vereins mit Leben zu erfüllen.

Die 100 Mitglieder mit einer Altersverteilung, um die uns viele Vereine, die mit Überalterung zu kämpfen haben, beneiden, zeigen schon, wie richtig und gesellschaftlich akzeptiert die Ziele des Vereins sind.

Wir stellen Räumlichkeiten zur Verfügung, halten das Spielmaterial in Stand, erweitern ständig das Angebot und führen Spielaktionen durch, auch auf Bitten oder in Kooperation mit anderen sozialen Institutionen. Damit schaffen wir ein soziales Angebot für die Bürger dieser Stadt und des Landkreises.

Menschen aller Altersgruppen , unterschiedlicher Schichten und Herkunft, führen wir über das Medium Gesellschaftsspiel zusammen. Und dabei ergeben sich auch Gespräche, die über das Spierische hinaus gehen.

Unabhängig von Werbung, Spielehandel und Modeströmungen hat die Kasseler Bevölkerung durch unser umfangreiches Spieleangebot Gelegenheit, neue und alte Spiele kennen zu lernen, um zu sehen, was einem selbst gefällt und für den Freundeskreis oder die Familie geeignet erscheint.

In den 5 Tagen pro Woche, an denen der Spieletreff für die Öffentlichkeit zugängig ist, können sich Menschen treffen, die die gleichen Spiele wie man selbst liebt und die man sonst nicht kennen lernen würde.

Wir helfen auch, den Zugang zu neuen Spielen zu erleichtern, weil die Scheu vor dem Regelstudium eine große Hürde darstellt. Denn im Verein finden sich immer Mitspieler, die das jeweilige Spiel erklären können und das „learning by doing“ unterstützen. Besonders sichtbar wird das, wenn bei dem jährlich größten von uns veranstalteten Ereignis, dem Familienspieletag die Mitglieder mit ihren orangen „Erklärbär“ T-shirts die vielen hunderte Besucher in die Spiele einführen.

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Kürzlich habe ich die Klage eines älteren Ehepaars gehört, daß sie früher in der Familie immer gerne Gesellschaftsspiele gespielt haben. Aber seit die elektronischen Medien Einzug gehalten haben, Internet und Smartphone die „face to face“ Kommunikation ersetzt, habe es gemeinsame Spieleabende nicht mehr gegeben.
Ich sehe es deshalb als eine der Aufgaben des Vereins, der Vereinzelung der Menschen entgegen zu wirken und den Menschen Mut zu machen, im häuslichen Umfeld wieder Spielerunden mit Angehörigen und Freunden einzurichten.

Spiel als Bildungsangebot:

Aber das Spiel hat über den geselligen Aspekt hinaus, nämlich Menschen zusammen zu führen und soziale Isolierung zu durchbrechen, auch einen Bildungsaspekt:

Sich im Spiel freiwillig gemeinsam den für alle verbindlichen Regelungen zu unterwerfen verlangt einen sozialen Lernprozess, der auch für das Leben in der realen Gesellschaft wichtig ist.

Anhand von Spielekategorien möchte ich die Bildungsbereiche verdeutlichen:

  • Strategische und abstrakte Spiele fördern das logische Denken
  • Wirtschafts- und politische Spiele vereinfachen zwar reale Abläufe, machen aber Prinzipien deutlich  Monopoly als Synonym)
  • Kommunikative, kreative und Wort- und Sprachspiele fördern Sprachkompetenz, schöpferisches Denken und musische Fähigkeiten.
  • Das riesige Angebot von Lernspielen wird professionell vielfältig genutzt. Aber leider ist in diesem Bereich meist das „Spiel“ nur nominell vorhanden, sondern fühlt sich oft an wie harte Lernarbeit. In diesem Bereich ist die Freiheit desSpiels selten vorhanden und kommt deshalb auch hier im Verein kaum auf den Tisch.

 

Das Spiel als Kulturgut:

Schiller: „Der Mensch ist da nur ganz Mensch in seiner ursprünglichsten Bedeutung, wenn er spielt“

Zum Thema „Kulturgut Spiel“ soll ich mich kurz fassen. Deshalb will ich nicht damit anfangen, daß ich  über den ältesten Fund eines 6-seitigen Würfels in Mesopotamien vor 4000 Jahren berichte oder von den neusten Forschungsergebnissen über die Steinzeithöhlen – Malereien vor 10 000 Jahren, die ergeben haben, daß die berühmten Darstellungen von Handumrissen, die früher religiösen Riten zugeordnet wurden, in Wirklichkeit aus reiner Freude am Ausprobieren entstanden sind.

Unstrittig ist, daß „Spiel“ die Menschheit in seiner Entwicklung begleitet hat und genauso wie die anderen Kulturleistungen der Menschheit eine zunehmende Verfeinerung erfahren hat. Jede der Hochkulturen der Menschheit hat nicht nur ihre eigene Kunst oder Religion hervorgebracht, sondern auch Spiele. Beispiele dafür sind Go; Mahjong; Schach; Kalaha (Awari); Hneftafle.

Spiel ist keine Kinderei, sondern war in seiner hohen Kunstform immer ein Privileg der gebildeten Erwachsenen. Sie genossen die geistige Freiheit, die das kultivierte Spiel bietet.
Kultiviertes Spielen muss gelernt werden.

Ich will mit einer Szene beginnen, die Sie alle schon mal erlebt haben: Da wollen einige Menschen Zeit überbrücken und entscheiden sich für ein einfaches Spiel. Vielleicht ist der Gesprächsstoff ausgegangen oder die Kinder müssen für eine Übergangszeit beschäftigt werden:
Es wird ein Spiel vorgeschlagen.
Es handelt sich also eindeutig um „Spielerei“. Das ist etwas, was man nicht um der Sache wegen tut, sondern nebenher.

Und dann entsteht plötzlich ein Spannungsbogen, weil ein bestimmtes Würfelergebnis oder eine bestimmte Karte kommen müsste, um einen Erfolg zu bringen. Plötzlich sind die Spieler gebannt und feuern an, kommentieren und gehen mit.

Jetzt ist es zum richtigen „Spiel“ geworden. Die Spieler haben sich von der realen Welt abgelöst, bewegen sich mit all ihrer Energie (psychisch wie physisch) in diesem Spiel.

Hier erkennen wir die Kraft des Phänomens „Spiel“. Es holt uns heraus aus den Zwängen des realen Lebens. Es gibt uns eine Freiheit des Denkens und Handelns, die uns angstfrei auf den Erfolg hoffen lässt, aber auch bei Mißerfolg uns jederzeit die Möglichkeit des Wiederholens und Bessermachens und Lernen gibt.

Huizinga, ein holländischer Philosoph, hat in seinem Buch „Homo Ludens“ (der spielende Mensch) – was auch einen provozierenden Gegensatz zu den Begriffen „Homo Faber“ (der handwerkliche Mensch) oder „Homo Sapiens“ (der mit Vernunft begabte Mensch) darstellt – die These aufgestellt, daß nur durch die Fähigkeit des „spielerischen“ Verhaltens , also sanktionsfrei und unbelastet von lebensnotwendigen Zwängen Dinge ausprobieren zu können, der Mensch überhaupt befähigt wurde, Erkenntnisse zu gewinnen, die es ihm ermöglicht haben, sämtliche kulturelle Leistungen wie Technik, Mathematik, Musik, Theater, Literatur, aber auch Philosophie und Religion, zu schaffen und weiter zu entwickeln.

Deshalb nutzen wir auch das Verb „spielen“ in so vielen kulturellen Bereichen: Wenn ein Musikinstrument bedient wird, theatralische Darstellung geübt, beim Sport Übungen wie „hinter einem Ball her rennen“ trainiert werden.

Und in der Technik muss die Schraube ein wenig „Spiel“ haben, um zu funktionieren (d.h. Bewegungsfreiheit haben).

„Spiel“ entfaltet sich dann am besten, wenn es nicht instrumentalisiert wird. Das passiert aber oft wegen seiner positiven Nebenwirkungen:

„Konzentration“, „Regeln akzeptieren lernen“, „für Neues und Unerwartetes offen  sein“, „mit Frust und Enttäuschung umgehen zu lernen“, „sich freuen und emotional echt zu sein“, „über Alters-, kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede hinaus sich im Spiel zusammen zu finden“.

Die Gefahr des Instrumentalisierens besteht besonders in der Pädagogik, wo oft Lerninhalte den freien Spielgedanken dominieren. Auch die ideologische Vereinnamung durch Themenwahl des Spiels stehen dem Spielgedanken entgegen..

Besonders die Vermarktung des Kulturguts „Spiel“, bei dem „um reales Geld spielen“ als Symbol für reale Macht und sorgenfreies Leben zur Sucht treiben kann (kommerzielle Pokerturniere, Schach um Geldpreis, Profi – Sport) zerstört das Phänomen „Spiel“ und macht es zum realen Lebensinhalt.

Deshalb rufe ich Euch auf, das Kulturgut Spiel in seiner ursprünglischen Form als zweck- und sanktionsfreien Handlungsraum in unserem Verein zu pflegen und auszuüben und in unserer Gesellschaft für das Spiel als Kulturgut einzutreten und ihm seinen ihm gebührenden Stellenwert zu verschaffen – neben Kunst , Schauspiel; Musik; Literatur.

Martin Ebel

10 Jahre Kassel Spielt – Die Jubiläumsfeier!

Am 10.4.16 feierten wir in unseren Vereinsräumen das 10jährige Bestehen.

Mit viel Phantasie und Arbeit hatten Cornelia und ihr Team alles für die Feierlichkeiten vorbereitet. Nicht nur schmückten liebevolle Details den Raum, auch Stellwände informierten die zahlreichen Besucher über die Geschichte des Vereins.

Viele Gäste waren zum Gratulieren erschienen, da stießen die Räumlichkeiten fast an ihre Grenzen. Es gab Reden von Frau Stadträtin Bergholter, unserer ersten Vorsitzenden Anja Mann und unserem Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzenden Martin Ebel!

Dann konnte man sein (frisch erworbenes) Wissen auch gleich bei Quiz testen und dabei kleine Preise gewinnen.

Aber natürlich kam auch das Spielen nicht zu kurz! Die Feierlichkeit klang mit mehreren gemütlichen Spielrunden aus.

Aber diese Jahr hält noch einige Termine bereit, um das Jubeljahr zu feiern:
Das große Sommerfest am 9.7.
Ein episches X-Wing-Turnier am 13.8
Ein Mister Xassel-Jagd am 29.10
und schließlich am 31.12 die Silvesterparty!

Weitere Infos zum Jubiläum hier

Und das zusätzlich zu unseren üblichen Veranstaltungen wie Familienspieltag und Brettspielturniere.

Auf in die nächsten 10 Jahre!

Dominion Qualifikationturnier zur deutschen Meisterschaft

Hallo liebe Spielefreunde,

der Verein Kassel-Spielt e.V. lädt herzlich zum Dominion Qualifikationsturnier ein!
Wo? Gespielt wird in den Räumen vom Kassel Spielt – An der Fuldabrücke, 34125 Kassel.
Wann? Sonntag 14.2.2015. Los geht’s um 13:30 Uhr.

Teilnahmegebühren bewegen sich zwischen 2-4 Euro je nach dem ihr euch im Vorfeld angemeldet habt oder spontan vorbei kommt.  Der Link zum Anmelden > hier <

Also kommt und qualifiziert euch mit einem Turniersieg zur Deutschen Meisterschaft oder übt jetzt schon einmal das Spiel für die RegVor 2016 am 28.2.2016

Gespielt wird über vier Vorrunden das Basisspiel von Dominion und eine Finalrunde mit dem Basisspiel kombiniert mit der Intrige oder Seaside Erweiterung.

Und leitet diesen Artikel  gerne an andere Spiele-Interessierte weiter 🙂

Bis dahin verspielte Grüße
Timur Taner

 

Top 10 von 2015

Bei KasselSpielt spielt sich viel ab und manche Spiele werden öftes aus dem Regal geholt als anderen.
Manche eben weil man für ein Turnier üben möchte, aber einige auch wirklich rein aus Spaß.
Das hier waren die Renner von 2015 – wenn man einmal Magic außen vor läßt das ja mit 2-3 regelmäßigen Terminen pro Woche jede Statistik sprengen würde…

 

Platz Name des Spiels

 

Verlag 2015
insgesamt
gespielt
Bemerkungen
1 X – Wing Heidelberger 133 regelmäßige Spielergruppe
2 Numeri Schmidt 91
3 Zug um Zug

Zug um Zug Europa

Days of Wonder 53 Reg.vor.Turnier-spiel 2015
4 Qwixx Würfel / Kartenspiel Nürnberger Spielkarten 49
5 Biberbande Amigo 42 Amigo-Spielezeit im Juli
6 Evolution Schmidt 38 Turnierspiel 2015 in Herne
7 Sankt Petersburg H i G 34 Reg.vor.Turnier-spiel 2016
8 SET Amigo 33 Amigo Spielezeit
9 Russian Railroads H i G 31 Reg.vor.Turnier-spiel 2015
10 Geister, Geister, Schatzsuchmeister Mattel 29 Kinderspiel des Jahres 2014
hat Erwachsenen Fankreis gefunden

Einladung zur „RegVor 2016“

Hallo liebe Spielefreunde,

der Verein Kassel-Spielt e.V. lädt herzlich zur Regionalen Vorausscheidung der Deutschen Brettspielmeisterschaft ein!
Wo? Gespielt wird in den Räumen vom Stadtteiltreff Mombach d. DRK – in der Holländische Str. 74 – 34127 Kassel.
Wann? Sonntag 28.2.2015. Los geht’s um 10:00 Uhr.

Der Antritt eines Teams (vier Spielern plus ggf. Ersatzspieler), kostet 20,- EUR (pro Person 5,- EUR) und enthält ein Buffet (Essen, Getränke, Kaffee und Kuchen) soviel man mag. Die Gewinner qualifizieren sich direkt für die Deutsche Meisterschaft und außerdem gibt es wieder Sachpreise (SPIELE!!!) zu gewinnen. Dazu werden wieder Preise an die stärksten drei Teams sowie Einzelspieler vergeben. Außerdem werden auch dieses Jahr wieder zwei Überraschungspreise vergeben.

Gespielt werden

  • Istanbul (Familienspiel)
  • Dominion (Kartenspiel)
  • Burgen von Burgund (Strategie-Spiel)
  • Nations the Dicegame (Würfelspiel)

Mit großer Freude fiebern wir wie im letzte Jahr dem Tag entgegen und hoffen wieder Anmeldungen im zweistelligen Bereich zu erreichen, damit wir wieder zwei Mannschaften aus dem Kasseler Vorentscheid zur Meisterschaft schicken können.
Also wer bisher es nur vergessen hat der sollte sich jetzt kümmern und anmelden.

Wem jetzt noch der eine oder andere Mitspieler fehlen sollte, der darf sich auf meine Hilfe verlassen. Ich koordiniere gerne für euch alle interessierten Mitspieler, damit wir auch jedem die Möglichkeit geben, dieses Jahr (wieder) dabei zu sein. Deshalb meldet euch doch einfach wenn ihr für euer Team ein oder zwei Spieler sucht bzw. wenn ihr schon ein bis zwei Spieler seit und ein Team bilden wollt.

Und leitet diesen Artikel  gerne an andere Spiele-Interessierte weiter 🙂

Bis dahin verspielte Grüße
Timur Taner

>> Hier << der Link zum Anmelden der Mannschaft